Filtertechnik und Spezialverfahren

Mit unserer Erfahrung können wir Sie bei der Entwicklung von innovativen und oekologischen Filtersystemen unterstützen. Egal ob umspritzt, geklemmt, geschweisst oder geformt in Dünnwandtechnik – wir finden die optimale Lösungen für die unterschiedlichsten Anwendungen. Seien es Kunststoff-Filtergehäuse für die Prozessfiltration in der Petro-Chemie Frischwasserfilter oder der Filter in ihrer Kaffeemaschine, wir finden die passende Lösung. Die Filter werden in ganz unterschiedlichen Branchen der Industrie sowie in der Forschung eingesetzt. Die Kunststoffgehäuse bestehen unter anderem aus Polyamid (PA), Polypropylen (PP) und Styrol-Acrylnitril (SAN). Je nach Konstruktion und Bauweise können die Filter einem Betriebsdruck von bis zu 8,5 bar und bis zu 70 °C Betriebstemperatur ausgesetzt werden. 

 

Filtereinheiten aus Polypropylen (PP), Polyamid (PA) und Polyester (PET) mit Filterfeinheiten von 1 µm bis 150 µm, können je nach verwendeten Material, für Betriebstemperaturen von bis zu 120 °C eingesetzt werden.

SPEZIALVERFAHREN

Spezielle Fertigungsverfahren bei der aXpel injection AG ergänzen unser Portfolio. Wir sind Ihnen behilflich, die technischen Möglichkeiten unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Aspekte voll auszuschöpfen. Wir finden das optimalste Verfahren zur massgeschneiderten Umsetzung Ihres Projekts. 

Spritzgiessen mit Einlegeteilen 

Bei der Hybridtechnik werden Einlegeteile (Metallkontakte, Kabel, Siebe Gewindebüchsen oder andere Einlegeteile) entweder per Hand oder automatisch in das Werkzeug eingelegt. Einlegeteile werden auch zur Formstabilisierung eingebracht, was vor allem bei starken mechanischen Beanspruchungen der Spritzteile empfohlen wird. In der Elektroindustrie werden vor allem Kontaktelemente umspritzt. Um die korrekte Positionierung der Einleger im Serienprozess zu gewährleisten, muss die Abstimmung zwischen Werkzeug und Einlegeteil sehr präzise sein.Bei diesem Verfahren werden Metall- oder Kunststoffteile als Funktionselemente in das Werkzeug eingelegt und umspritzt. 

Mehrkomponenten Spritzguss 2K /3K

Kunststoffartikel werden zunehmend aus mehreren Komponenten entwickelt und hergestellt, mit dem Ziel "einbaufertige" Serienteile aus einem Spritzgiesswerkzeug zu erhalten. Das Mehr-Komponenten-Verfahren ist sehr effizient und die Werkstoffeigenschaften der dabei eingesetzten Materialien können noch besser genutzt werden. Gegenüber dem normalen Spritzgussprozess, werden bei diesem Verfahren unterschiedliche Materialien oder Farben nacheinander in das Werkzeug eingespritzt. Dabei erfolgt die Verbindung der Komponenten miteinander auf unterschiedliche Art. Der Erfolg hängt dabei von Faktoren wie den Verbindungseigenschaften der Kunststoffe, der geometrischen Form und den Verarbeitungsparameter beim Spritzgiessen ab. Wenn man die verfahrenstechnischen Grundlagen beachtet, sind die Einsatzmöglichkeiten nahezu unerschöpflich.

In Mould Labeling 

Beim In-Mould-Labeling-Verfahren werden zugeschnittene, bedruckte Kunststofffolien, sogenannte Labels, in das Spritzgiesswerkzeug mittels eines Handlinggerätes exakt eingelegt. Unter Nutzung  eines Vakuums oder statische Aufladung werden die Labels fixiert und anschliessend mit Kunststoff hinterspritzt. Mittels Wärme und Druck verschweissen die exakt auf den Kunststoff abgestimmten Folien in der Füll- und Nachdruckphase mit der eingebrachten Kunststoffschmelze zu einem fertigen Produkt. Immer öfters wird diese Technik mit Etagenwerkzeugen verbunden, um den Ausstoss zu erhöhen.

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